Schritt für Schritt zum ersten eigenen Newsletter

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Warum sollten Sie E-Mail-Marketing nutzen?

Gutes und professionelles E-Mail-Marketing kann heute von jedem Unternehmen verwendet werden. Mit der richtigen Strategie ist es einfach, potenzielle Kunden mit E-Mail-Marketing zu erreichen. Hierfür ist lediglich die Mailadresse des Nutzers und dessen Einverständnis notwendig, um ihn erreichen zu können. Haben Sie diese Daten und das Einverständnis, so können Sie mit Ihrer ersten eigenen E-Mail-Kampagne starten. Jedoch ist es auch beim E-Mail-Marketing sehr wichtig, eine klare Struktur und Strategie zur Hand zu haben, da das Verschicken von willkürlichen Mailings oft nicht sinnvoll ist.

Wird sich zudem eine aktuelle Statistik angesehen, in welcher die Internetangebote aufgezeigt werden, welche am häufigsten in Deutschland zwischen 2018 und 2020 verwendet wurden, fällt auf, dass der Versand, sowie auch der Empfang von Mails in Deutschland weiterhin der meist genutzte Online-Dienst ist. (Quelle)

 

Allein im Jahr 2020 gaben 72,1% der Befragten an, dass E-Mails schreiben oder empfangen der von ihnen am meisten genutzte Online-Dienst ist. Laut einer weiteren Umfrage fällt auf, dass Verbraucher zu 83% am liebsten per Mail von einem Unternehmen angesprochen werden wollen. (Quelle)

 

Dieses Potenzial sollte Sie für Ihr Unternehmen und Ihre Kundengewinnung nutzen.

Sie haben Fragen zum E-Mail-Marketing? Wir helfen Ihnen gerne!


Vor- und nachteile von e-mail marketing

Werden sich nun die Vor- und Nachteile von E-Mail-Marketing angesehen, so fällt auf, dass es sehr viele positive Aspekt für Sie und Ihr Unternehmen gibt:

 

Zuerst einmal ist das E-Mail-Marketing kostengünstig, da keine Druckkosten entstehen, was wiederum die Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen steigert. Weiterführend ist eine schnelle und weltweite Verbreitung, sowie auch der Versand an große Empfängergruppen möglich. Zudem ist die weite Verbreitung der E-Mail als Kommunikationsmittel ein weiterer Pluspunkt.

 

Ein weiterer positiver Punkt ist, dass Sie als Unternehmen den Erfolg einer Kampagne direkt messen können. Sie wissen somit direkt, ob Ihre Inhalte gut ankommen, oder auch nicht. Durch diese direkte Messung können Sie und Ihr Unternehmen lernen, was Ihren Kunden mögen und was vielleicht nicht und die Inhalte Ihrer Mailings besser an Ihre Kunden anpassen.

 

Werden sich nun die Nachteile angesehen, so fällt auf, dass vor allem die rechtliche Seite, sowie die Sorge im Spamfilter zu enden, oder zu wenig Aufmerksamkeit zu generieren die größten Nachteile das E-Mail-Marketings darstellen.

Auf der rechtlichen Seite müssen die Bestimmungen klar geprüft und eingehalten werden, um keine Abmahnung zu erhalten. Auch beim Spamfilter müssen klare Kriterien erfüllt werden, damit die Mail nicht dorthin gelangt. Beim Punkt Aufmerksamkeit muss darauf geachtet werden, dass sie mit Ihrer Mail aus den anderen Mails herausstechen, um nicht in den Massen von Mails, die ein Verbraucher erhält unterzugehen.


Formen des E-Mail-Marketings

Darstellung der drei Email Formen

Grundlegend gibt es drei Formen des E-Mail-Marketings:

 

Die klassische E-Mail-Kampagne, den Newsletter und die sogenannten Trigger Mails.

 

Newsletter gehören dem klassischen E-Mail-Marketing an. Sie werden in regelmäßigen Abständen an die Newsletter Abonnenten versandt und enthalten zielgruppenspezifische Neuigkeiten. Sie unterliegen immer dem gleichen Schema und dem gleichen Layout, um den Wiedererkennungswert zu steigern. Ziel ist es, Kunden und Interessenten langfristig an das eigene Unternehmen zu binden.

 

Wichtig zu erwähnen ist zudem, dass die Newsletter Adressen klassischerweise über ein Anmeldeformular gesammelt werden, welches auf der eigenen Webseite eingebettet wird. Dieses Anmeldeformular muss ebenfalls erstellt und für die Zielgruppe passend gestaltet werden.

 

E-Mail-Kampagnen werden in unregelmäßigen Abständen versandt, um den Nutzer über ein bestimmtes, aktuelles Ereignis zu informieren. Dies kann beispielsweise eine Information darüber sein, dass ein Unternehmen jetzt einen Sommerschlussverkauf veranstaltet.

 

Trigger Mails hingegen werden bei bestimmten Ereignissen automatisch ausgelöst.

So ein Ereignis könnte zum Beispiel der Geburtstag eines Kunden sein oder die Anmeldung für einen Newsletter. Diese Art von Mailing ist eng an die Aktion eines Nutzers gekuppelt, dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Nutzer etwas im Onlineshop kauft und daraufhin eine Bestellbestätigung oder die Rechnung erhält.

 

In diesem Blogbeitrag wird nun das Thema des Newsletters näher beschrieben und aufgezeigt. Erfahren Sie, wie ein Newsletter im Allgemeinen aufgebaut wird und welche Bestandteile hierbei besonders wichtig sind.


Der aufbau eines newsletters und dessen wichtigsten Bestandteile

Zu Beginn ist es wichtig zu wissen, dass keine Mail, welche verschickt wird, gleich sein sollte!

Einzig und allein der Newsletteraufbau wird immer gleich strukturiert. Wie das genau aussehen kann, zeigen wir Ihnen nun in Form eines unserer eigenen Newsletter.

 

Im ersten Schritt ist es wichtig zu beachten, wie die Absenderzeile gestaltet ist. Hierbei ist es wichtig, dass nicht nur eine, vielleicht wenig aussagende Mailadresse angegeben wird, sondern auch der Unternehmensname, oder der Name Ihres Blogs verwendet wird. Wir haben beispielsweise eine extra E-Mail-Adresse für unseren Newsletter erstellt.

Beispiel Betreffzeile
Beispiel einer Betreffzeile

In zweiten Schritt ist es von sehr hoher Wichtigkeit, eine aussagekräftige Betreffzeile zu formulieren, um den Nutzer anzuregen, die Mail zu öffnen. Hierbei sollte jedoch stark darauf geachtet werden, dass die Betreffzeile nicht so aussieht, als könnte sich hinter dieser E-Mail Spam oder ähnliches verbergen, denn so ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer die Mail öffnet, sehr gering. Dies kann beispielsweise dann auftreten, wenn zu viele Emojis Verwendung finden, oder Sätze wie „die billigste“, „Das beste Produkt“ oder ähnliches verwendet werden. Verwenden Sie daher keine verschlüsselten Begriffe, oder zu viele Sonderzeichen.

 

Sehen Sie sich das Bild oberhalb des Textes an, so können sie die Betreffzeile einer unserer Newsletter erkennen. Es ist auffällig, dass wir keine Emojis, Zahlen und nur ein Sonderzeichen verwenden. Wir versuchen hier, mit aussagekräftigen Adjektiven und einem Trigger sowie einem Auslöser die Mail zu öffnen, zu arbeiten.

Tipp: Achten sie darauf, maximal 40-50 Zeichen in der Betreffzeile zu verwenden, denn dann wird der Betreff auch auf Mobilgeräten mit ganzem Text angezeigt!

Weiterführend ist es wichtig, den Nutzer persönlich anzusprechen. Dies ist zum Beispiel möglich, wenn Sie die Vornamen Ihrer Newsletter Abonnenten kennen. Diesen können Sie erfahren, indem Sie bei der Anmeldung zum Newsletter im Formular auch den Namen abfragen. Hierbei ist jedoch wichtig zu wissen, dass es laut DSGVO keine Pflichtangabe sein darf, um sich anmelden zu können. (Online Experience ist keine Rechtsberatung, wodurch die Angabe ohne Gewähr ist!)

 

Ein kurzes persönliches Anschreiben bewirkt beim Nutzer, dass er sich persönlich angesprochen fühlt. Zudem kann auch die Betreffzeile personalisiert werden, was ebenfalls noch einmal dazu anregt, die erhaltene Mail zu öffnen.

Online Experience Logo
Beispiel Logo und Überschrift

Weiterführend ist es wichtig, den Aufbau und die inhaltliche Gestaltung des Newsletters zu beachten. Hier ist es zu Beginn erst einmal wichtig, das Unternehmenslogo einzubinden und eine kurze, aussagekräftigen Überschrift zu verwenden, um den Nutzer zum Lesen zu animieren. Das Logo trägt zudem dazu bei, dass der Newsletter mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht wird, was sich positiv auf das Vertrauen auswirkt.

Beispiel Call To Action Button
Beispiel Call To Action Button

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die sogenannten CTA (Call To Actions). Der Call To Action ist mit einer Handlungsaufforderung gleichzusetzen, welcher zum Ziel hat, den Nutzer zum weiteren Interagieren aufzufordern.

Dies kann in einem Newsletter beispielsweise der Fall sein, wenn Sie über einen Blogbeitrag schreiben, ihn kurz vorstellen und es dann einen Button gibt, in dem „Hier geht’s zum Beitrag“ steht. Hier wird der Nutzer dann dazu aufgefordert, sich den Beitrag in voller Länge anzusehen. Es kann aber auch eine Aufforderung sein, Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen, wenn Fragen bestehen.

Tipp: Nutzen Sie wenn möglich immer einen, oder auch mehrere CTA
Beispiel Überschrift
Beispiel einer Überschrift

Zudem sind auch aussagekräftige Überschriften wichtig, um den Nutzer zum Weiterlesen zu animieren. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Überschriften auch zum Thema, sowie auch zur Zielgruppe passen und dass diese kurz und knapp verfasst sind. 

 

Denken sie ebenfalls daran, ein ausgeglichenes Text und Bild Verhältnis zu nutzen. Dies ist wichtig, um die Aufmerksamkeit des Nutzers nicht zu verlieren, da er zum Beispiel zu viel Text lesen muss, oder durch zu viele Bilder gar nicht weiß, was ihm eigentlich mittgeteilt werden soll. Ebenso ist es wichtig, dass die Teasertexte spannend und kurz formuliert sind, damit der Nutzer neugierig wird, und den Beitrag auf der Webseite weiterlesen möchte. Wichtig ist zudem, dass Sie dem Nutzer einen Mehrwert bieten, welcher ihm weiterhilft. Dies kann beispielsweise ein Whitepaper oder ein exklusiver Rabattcode sein.

Beispiel Verlinkung Social Media Präsenzen
Beispiel Verlinkung Social Media Präsenzen

Sie nutzen für Ihr Unternehmen Social Media Präsenzen wie Facebook und Instagram, oder haben eine Website/Shop? Dann setzten Sie auf jeden Fall Verlinkungen zu Ihren Online Präsenzen.

 

Beispiel Fußzeile
Beispiel Fußzeile

Als letztes legen wir ein besonderes Augenmerk auf den Footer eines Newsletters. Dieser muss einen Abmeldelink, einen Link zum Impressum, sowie den Link zu Ihren Datenschutzhinweisen enthalten. Der Abmeldelink ist wichtig, da der Nutzer auf den ersten Blick im Newsletter die Möglichkeit haben muss, sich wieder von diesem abzumelden. (Da Online Experience keine Rechtsberatung durchführt, sind alle hier gegebenen Angaben ohne Gewähr.)  Wussten Sie, dass selbst der Abmeldebutton trackbar ist und Sie somit sehen können, wer sich abgemeldet hat und zu welchem Zeitpunkt? 

 

Sie haben Fragen zum Thema, oder sind an einer Beratung interessiert, dann melden Sie sich gern bei uns!


Das sollten sie sich im bezug auf newsletter merken

Beispiel A/B-Testing einer Betreffzeile
Beispiel A/B-Testing einer Betreffzeile

Es gibt neben den oben erwähnten Bestandteilen zum Aufbau eines Newsletters, fünf weitere grundlegende Bestandteile beim Erstellen und Versenden eines Newsletters, welche Sie auf jeden Fall berücksichtigen sollten: Nutzen Sie wenn möglich ein A/B -Testing. In einem solchen Testing werden zum Beispiel verschiedene Betreffzeilen verwendet, der CTA abgewandelt, Inhalte anders dargestellt und der Versandzeitpunkt zu unterschiedlichen Zeiten festgelegt. Dazu gibt es noch die Möglichkeit, den Newsletter einmal mit und einmal ohne Personalisierung zu gestalten. Hierbei ist es wichtig, dass immer nur eine Variante innerhalb eines Tests Anwendung findet, da sonst die Vergleichbarkeit nicht möglich ist. Der Newsletter wird dann an beispielsweise 50% der Kontakte verschickt. Die Gewinnerversion des A/B-Testings wird dann an die restlichen 50% der Newsletter Kontakte versandt.

Zudem ist es vorteilhaft, seine Kontakte in verschiedene Listen zu sortieren, um themenbezogene Newsletter verschicken zu können, welche die einzelnen Zielgruppen vielleicht noch einmal besonders interessieren.

 Zu diesem Punkt ist es jedoch auch wichtig zu sagen, dass eine gewisse Listenhygiene notwendig ist. Das bedeutet, dass sowohl inaktive Kontakte als auch die sogenannten Hardbounces aussortiert und gelöscht werden. Hardbounces sind Kontakte, bei denen der Newsletter bspw. nicht zugestellt werden kann, da die Mailadresse nicht aktiv, oder auch gelöscht wurde, sofort zu löschen.

 

Beispiel DOI
Beispiel DOI

Bevor Sie mit dem Sammeln von Kontakten starten, sollten Sie unbedingt ein DOI einholen. Erst wenn der Kontakt das DOI bestätigt, darf der Kontakt in der Kontaktliste eingegliedert und angeschrieben werden. Aber was ist ein DOI? Das DOI heißt in Langform Double-Opt-In und stellt eine Bestätigungsmail dar, welche der Nutzer, nachdem er das Anmeldeformular für den Newsletter ausgefüllt hat, erhält, um die Anmeldung zu bestätigen. (Online Experience führt keine Rechtsberatung durch, wodurch die Angaben ohne Gewähr sind.)

Als letztes möchten wir Ihnen das Thema Automatisierungen bei Newslettern vorstellen. Automatisierungen können beispielsweise beim Anmeldeprozess zur Anwendung kommen. Der Nutzer trägt sich über das Formular ein und bekommt eine DOI Mail. Bestätigt er diese erhält er eine Willkommensmail und sieben Tage später zum Beispiel eine Mail mit einem Rabattcode oder ähnlichem für die Anmeldung zum Newsletter.


Fazit zum Newsletter Marketing

Newsletter sind eine sehr gute Möglichkeit für Ihr Unternehmen, die Nutzer auf sich und Ihre Produkte aufmerksam zu machen. Das Nutzen von Newslettern hat für Sie diverse Vorteile! Sie können Druckkosten einsparen und dazu die Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens steigern. Zudem können Sie in kurzer Zeit eine große Gruppe von Nutzern erreichen, da eine sehr große Zielgruppe das Online Medium Mail weiterhin am meisten nutzt.

 

Durch die verschiedenen Formen der Ansprache und Gestaltung können sie weiterführend eine größere Gruppe an Nutzern ansprechen und Teilzielgruppen gesonderte News zukommen lassen. Ein weiterer Pluspunkt für Sie ist zudem, dass sich die Erfolge einer Kampagne direkt messen lassen, wodurch es Ihnen möglich ist Anpassungen zu treffen, oder gewisse Punkte dauerhaft zu übernehmen.

 

Jedoch muss man bei Newslettern auch auf einiges achten, wie zum Beispiel die richtige Ansprache und den richtigen Aufbau des Newsletters. Aber auch die rechtlichen Grundlagen müssen beachtet und eingehalten werden.


Sie möchten nun auch Ihren eigenen Newsletter in Ihrem Unternehmen integrieren, aber sind noch unsicher, wie sie das Thema angehen sollen? Dann melden Sie sich gern bei uns! Wir helfen Ihnen gern beim Planen und Umsetzen Ihres Newsletters!


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